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Erläuterung der Arbeitsschritte |
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Einstellen der Vordergrundfarbe auf Schwarz
(RGB=0,0,0) und der Hintergrundfarbe auf Weiß
(RGB=255,255,255). Sollte die aktuelle Einstellung nicht so
vorhanden sein, reicht es, wenn auf das kleine schwarz-weiße
Miniaturfeld (links unten) geklickt wird.
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Erstellen eines weißen RGB-Bildes (Füllart:
Hintergrund) der Größe 100x100 Pixel, entweder über
das Toolbox-Menü Datei->Neu oder mit Hilfe der
Tastenkombination Strg-N.
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Auf dieser weißen Hintergrundebene wird der Buchstabe "W"
mit einer Größe von 72 Pixeln durch Drücken der
Schaltfläche "T" im Toolbox-Fenster generiert.
Wird jetzt mit dem Kursor auf die weiße Hintergrundebene
geklickt, öffnet sich ein Dialog-Fenster zur Auswahl des Fonts
und den dazugehörigen Parametern wie Stil und Größe
sowie dem Eingabebereich des Textes. Die Auswahl der Schriftart
ist dem eigenen Geschmack überlassen. Hier im Beispiel wird die
Schriftart "arnoldboecklin / extrabold" aus dem frei
verfügbaren Fontpaket "freefont" verwendet.
Während der schwebenden Auswahl ("floating selection", die
Buchstaben werden durch "laufende Ameisen" begrenzt) wird der
Buchstabe "W" im Bild zentriert. Das geschieht mittels
der Tastenkombination Strg-X (Selektion ausschneiden und in die
Zwischenablage speichern) und Strg-V (Inhalt der Zwischenablage
in aktuelle Ebene ablegen).
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Wir deselektieren jetzt den Buchstaben "W", indem wir zum Beispiel
die Schaltfläche "rechteckige Selektion" anwählen und
mit dem Kursor jetzt an eine beliebige Stelle im Bild klicken.
Anschließend wird das Bild invertiert. Dazu wird die
rechte Maustaste im Bildbereich gedrückt, um das
Bild-Popup-Menü zu aktivieren und die Menüpunkte
Bild->Farben->Invertieren aufzurufen.
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Das invertierte Bild wird nun mit Hilfe einer Weichzeichnerfunktion
(Blur) verwischt. Dazu ist wieder das Bild-Popup-Menü
mittels der rechten Maustaste über dem Bild zu aktivieren und
dort die Menüpunkte
Filter->Weichzeichnen->Gaussian Blur (IIR)...
aufzurufen. Die nebenstehenden Standardwerte sind zu akzeptieren.
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Falls nicht bereits sichtbar, aktivieren wir jetzt das
Ebenenfenster. Das kann entweder über das
Bild-Popup-Menü durch Klicken der rechten Maustaste
im Bildbereich aktiviert werden
(Ebenen->Ebenen und Kanäle...)
oder über das Menü der Toolbox
Datei->Dialoge->Ebenen und Kanäle....
Über dieses Ebenenfenster legen wir eine neue Ebene an.
Sie soll den Namen "Plasma" erhalten und erhält die aktuelle
Bildgröße.
Das Aussehen des Bildes ändert sich nicht, da die
hinzugefügte Ebene "Plasma" durchsichtig ist. Sie liegt
übrigens über der Hintergrundebene.
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In dieser neuen Ebenen mit dem Namen "Plasma" wird genau dieser
Effekt aktiviert. Das geschieht wie immer über das
Bild-Popup-Menü (Klicken der rechten Maustaste im
Bildbereich). Dabei sind die Menüpunkte
Filter->Render->Wolken->Plasma..." aufzurufen.
In dem Plasma-Dialogfenster kann ruhig etwas mit dem Turbulenzparameter
gespielt werden.
Da wir später hinter dem Buchstaben eine blaue Ebene
legen wollen, sollte wegen des besseren Kontrastes im Buchstabenbereich
gelbe bis rot-orange Farbtöne überwiegen. Leider hat man
mit dieser Methode wenig Einfluss auf die Farbgestaltung. Wer sich
schon mehr mit Gimp auskennt, kann auch über das
Bild-Popup-Menü Bild->Farben->...
noch ein wenig manipulieren, um die gewünschten Farben zu
finden.
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Die weichgezeichnete Ebene "Hintergrund" wird jetzt dazu verwendet,
um in der Ebene "Plasma" den Buchstaben "W" als Kontur
hineinzustanzen. Diese Funktion wird auch als
"Bumpmapping" bezeichnet. Sie wird über den
Bild-Popup-Menüpunkt (Klicken rechte Maustaste im Bild)
Filter->Abbilden->Bumpmap... aktiviert.
Je nach Wahl der Parameter kann der Effekt eine unterschiedliche
Wirkung erzielen. Auch hier kann wieder experimentiert werden.
Mit dem Vorschaubild kann das Ergebnis besser beurteilt werden.
Es ist unbedingt zu beachten, daß auch die richtige Ebene
als Bumpmap-Ebene ausgewählt wird. In unserem Fall ist es die
Ebene "Hintergrund".
Um den Effekt besser sichtbar werden zu lassen, ist es oft sinnvoll
den Schalter "Verdunkelung kompensieren" einzuschalten.
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Zur aktuellen Ebene "Plasma" (im Ebenenfenster blau markiert)
fügen wir jetzt eine Ebenenmaske hinzu. Dazu rufen wir
das Popup-Menü über dem Ebenenfenster (rechte
Maustaste über dem Ebenenfenster, NICHT über dem
Bildfenster!!!) auf und aktivieren
Ebenenmaske hinzufügen.... Wir bestätigen
die Werte des Dialogfensters für die Ebenenmaske.
Im eigentlichen Bild geschieht nichts. Nur im Ebenenfenster
erscheint in der Plasma-Ebene eine weiße Fläche.
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Im Ebenenfenster aktivieren wir jetzt die Ebene
"Hintergrund" durch Anklicken (ist danach blau markiert). Die
Plasma-Ebene bleibt weiterhin sichtbar ("Auge" ist zu sehen). Mit
der Tastenkombination Strg-C (nicht im Ebenenfenster, sondern
im aktiven Bildfenster) wird der Inhalt der Hintergrundebene in die
Zwischenablage kopiert.
Wir aktivieren wieder die Ebenenmaske in der
Plasma-Ebene im Ebenenfenster. Mit Hilfe der der Tastenkimbination
Strg-V wird der Inhalt der Zwischenablage in die temporäre
Arbeitsebene (floating selektion = schwebende Auswahl) kopiert (wieder
im Bildfenster arbeiten).
Mit dem Bild-Popup-Menüpunkt
Ebenen->Ebenen verankern wird der Inhalt der
schwebenden Auswahl in der Ebenenmaske der Plasmaebene verankert.
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Da das Bild unscharf ist, bearbeiten wir das Bild über den
Bild-Popup-Menüpunkt Bild->Farben->Werte.
Dazu modifizieren wir die Werte so, daß der optische Eindruck
des Bildes schärfer wird.
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Bevor wir eine neue Ebene hinzufügen, verändern wir
vorher noch die Hintergrundfarbe auf Blau
(RGB=(0,0,255), indem die Hintergrundfläche im Toolbox-Fenster
angeklickt wird und im Farb-Dialogfenster die gewünschte
Farbe eingestellt wird. Im Dialogfenster zum Anlegen einer
neuen Ebene, ist die Füllart auf "Hintergrund"
zu schalten. Die neue Ebene erhält den sinnigen Namen "Blau".
Da die neue Ebene "Blau" undurchsichtig ist, überdeckt sie
jetzt alle darunterliegenden Ebenen. Deren Information ist
sinnvollerweise nicht verloren gegangen, sondern zur Zeit nur nicht
sichtbar.
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Mit den Pfeiltasten im Ebenenfenster sortieren wir die Ebenen so um,
daß die Ebene "Blau" zwischen der Ebene "Hintergrund" und der
Ebene "Plasma" positioniert ist.
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Zum Abschluß gibt es noch einen kleinen Feinschliff,
indem wir dem Buchstaben einen Schatten hinterlegen. Wegen der
Ebenenmaske können wir leider nicht direkt das
Script-Fu-Programm "Drop Shadow" starten, sondern benötigen
eine kleine Vorarbeit.
Zuerst duplizieren wir die Ebene "Plasma" mit Hilfe
der entsprechenden Schaltfläche im Ebenenfenster.
Anschließend aktivieren wir den Popup-Menüpunkt
im Ebenenfenster Ebenenmaske anwenden... und
bestätigen unser Vorhaben. Als Ergebnis finden wir jetzt
in der Ebene "Plasma Kopie" nur den farbig ausgeprägten
Buchstaben "W" über einem karierten Hintergrund. Die
Karofläche deutet an, daß dieser Bereich transparent ist.
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Nun endlich können wir den Schatten mit Hilfe des
Bild-Popup-Menüpunktes
Script-Fu->Schatten->Drop Shadow erzeugen.
Die Ebene "Plasma Kopie" bleibt weiterhin aktiv (blau markiert im
Ebenenfenster). Wir modifizieren die Parameter für die
Schattengenerierung entsprechend unseren Vorstellungen.
Im Ebenenfenster sehen wir, daß nach Aufruf des
Script-Fu-Programms "Drop Shadow" eine Ebene mit dem Namen
"Drop-Shadow" unterhalb der Ebene "Plasma Kopie" eingefügt wurde.
Ja, das war es nun.
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