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Erläuterung der Arbeitsschritte |
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Einstellen der Vordergrundfarbe auf Schwarz
(RGB=0,0,0) und der Hintergrundfarbe auf Weiß
(RGB=255,255,255). Sollte die aktuelle Einstellung nicht so
vorhanden sein, reicht es, wenn auf das kleine schwarzweiße
Miniaturfeld (links unten) geklickt wird.
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Wir erstellen zuerst ein weißes RGB-Bild
(Füllart: Hintergrund) der Größe 32x32 Pixel
entweder über das Toolbox-Menü Datei->Neu...
oder mit Hilfer der Tastenkombination Strg-N.
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Um die Gestaltung des Ziegelgrundmusters nicht zu einer Zitterpartie
werden zu lassen, setzen wir zunächst je drei Hilfslinien von
oben und von rechts. Sie haben jeweils die Pixelpostionen
2, 16 und 18. Damit werden wir die Ziegelfugen in einer Breite
von 2 Pixeln erzeugen.
Es ist dabei sehr hilfreich in einer vergrößerten
Darstellung zu arbeiten. Ich halte eine 8-fache Zoomdarstellung
für ausreichend. Die Einstellung des Zoomfaktors
erfolgt mittels der Bild-Popup-Funktion
Ansicht->Zoom->8:1
Hilfslinien werden erzeugt, indem man entweder links bzw. oben
mit der Maus in das Lineal klickt und bei gedrückter Maustaste
die Mausposition über das Bild bewegt. Die genaue Pixelposition
wird in der linken unteren Ecke des Bildfensters angezeigt. Die
Hilfslinien lassen sich zu jeder Zeit wieder verschieben. Entfernen
lassen sie sich, indem man sie wieder auf das Lineal am Bildrand
zurückbewegt.
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In diesem Schritt erzeugen wir das Fugengrundmuster. Dazu
benötigen wir das rechteckige Auswahlwerkzeug.
Damit wählen wir die Fugenbereiche aus, die mit dem
Füllwerkzeug mit Schwarz ausgefüllt werden.
Bei der rechteckigen Auswahl kommen uns jetzt die Hilfslinien
zugute, da sie einen ausgesprochen magnetischen Charakter besitzen.
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Aus rein ästhetischen Gesichtspunkten verschieben wir
die Fugen um eine Pixelbreite nach rechts unten. Dazu
wählen wir die Bild-Popup-Funktion
Bild->Transformationen->Versatz.... Als Offsetwert
geben wir die Bildgröße subtrahiert um die halbe
Fugenbreite, also 31, ein.
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Es ist sicherlich nicht falsch, das aktuelle Ergebnis als Muster
abzuspeichern. Ich empfehle den Namen "ziegel32glatt.pat".
Die Dateieindung ".pat" erzeugt ein Dateiformat, welches
von Gimp als Muster erkannt wird.
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Ein absolut glatter Ziegel entspricht sicherlich nicht
unseren Vorstellungen von einem Ziegel. Deshalb werden wir das
bisherige Grundmuster durch den Rauschfilter etwas aufrauhen.
Der Rauschfilter wird erreicht über die Bild-Popup-Funktion
Filter->Rauschen->Verrauschen....
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Dieses neue Ziegelmuster speichern wir jetzt unter dem
Namen "ziegel32rau.pat" ab.
Durch das bloße Abspeichern unserer Ziegelgrundmuster
als Datei mit der Endung ".pat" sind sie Gimp noch lange nicht
als Muster bekannt. Dazu sind sie noch in die Musterverzeichnisse
von Gimp abzulegen. Ich empfehle sie in das ".gimp/patterns"-Verzeichnis
in unserem Home-Verzeichnis abzulegen (kann auch ".gimp-1.1"
heißen). Das kann entweder über einen grafischen
Dateimanager erfolgen (KDE, Midnight-Commander usw.) oder wem es
lieber ist, über ein entsprechendes "cp"-Kommando in einem
Terminalfenster.
Danach ist Gimp mittels des Auffrisch-Kommandos im
Muster-Auswahl-Fenster die veränderte Mustersammlung
bekannt zu machen. Das Musterfenster öffnet sich durch
Anklicken des aktuellen Mustersymbols im Werkzeugfenster.
Nach dem Auffrischen wählen wir auch gleich unser
verrauschtes Ziegelgrundmuster durch Anklicken aus.
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Die Erstellung des Grundmusters war erst eine Vorarbeit
für den Aufbau der Ziegelmauer. Wir können die
Arbeit am Ziegelgrundmuster beenden und deshalb dieses
Fenster schließen.
Wir erzeugen ein neues weißes Bild in der
Größe 100x100.
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Mit Hilfe des Füllwerkzeuges im Werkzeugfenster
füllen wir die weiße Bildfläche mit unserem
neuen aufgerauhten Ziegelgrundmuster aus. Ich hoffe, es wurde
auch Muster-Auswahlfenster selektiert (siehe oben).
Wir sollten uns außerdem vergewissern, daß das
Füllwerkzeug im Muster-Modus arbeitet. Mit einem
Doppelklick auf das Symbol des Füllwerkzeuges
im Werkzeugfenster öffnet sich das Fenster für
die Werkzeugeinstellung.
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Die immer noch sehr glatt und sauber wirkenden Fugen
verrauschen wir mittels der Bild-Popup-Funktion
Filter->Rauschen->Verteilen...
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Bevor wir eine neue Ebene in unserem Bild anlegen, stellen
wir noch die Vordergrundfarbe auf ein Ziegelrot
um (RGB=(225,70,70), Doppelklick auf das Werkzeug
für die Vorder- und Hintergrundfarbe).
Über das Ebenenfenster legen wir eine neue Ebene
mit dem Namen "Ziegelrot" an. Als Fülloption geben
wir Vordergrund an.
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Nun brauchen wir bloß nur unseren schwarzweißen
Ziegelhintergund plastisch in die Farbe einzustanzen. Das geschieht
über die Bild-Popup-Funktion
Filter->Abbilden->Bumpmap..."
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Um dem Ziegelwerk eine geschwärzte Schattierung zu verleihen,
legen wir im Ebenenfenster eine neue Ebene mit dem Namen
"Schattierung" an. In diesee Ebene rendern wir eine
Schwarzweiß-Wolke. Dazu rufen wir über die
Bild-Popup-Funktion Filter->Render->Wolken->Plastisches
Rauschen... auf und nehmen die angegebenen Werte.
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Die generierte schwarze Schattierung ist nocht zu stark, deshalb
verringern wir den Schwarzanteil. Über die Bild-Popup-Funktion
Bild->Farben->Kurven... modifizieren wir die Kurve
in folgender Art und Weise:
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Mit der Tastenkombination Strg-A (alles auswählen)
und Strg-C (alles kopieren) legen wir uns die aufgehellte
Schwarzweiß-Wolke in die Zwischenablage. Jetzt vertauschen
wir die Reihenfolge der Ebenen "Ziegelrot" und "Schattierung" und
aktivieren die Ebene "Ziegelrot" (blau markiert). Über
die Ebenen-Popup-Funktion Ebenenmaske hinzufügen...
erzeugen wir eine Bildmaske, die wir durch Anklicken aktivieren.
Im Bildfenster drücken wir die Tastenkombination
Strg-V (Zwischenablage einfügen), um die Ziegelmauer
mit der Wolkenstruktur einsuschwärzen.
Ja, und das war es auch schon.
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